Laufgruppe

Trainingszeiten:

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Dienstag und Donnerstag:

17:00 Uhr im FKO Hoyerswerda

Sonntag:

09:30 Uhr Treff auf dem Parkplatz am Waldbad Zeißig

Zur Zeit sind folgende Mitglieder bei uns aktiv:

Steffen Wenzel – Chef der Laufgruppe,

Birgit Wenzel, Paul Wenzel, Felix Wenzel, Ingrid Kohnut, Lothar Mieth, Ulrike Dehlitsch,

Siegfried Spieth und Peter Brüggemann

Vizelandesmeister im Berglauf

Am 17.09.2011 fand in Löbau die 15. Sächsische Landesmeisterschaft im Berglauf statt. Unser Verein war mit 2 Läufern vertreten. Birgit und Steffen Wenzel entschieden sich für die längere Strecke von 10,6 km mit 455 Höhenmeter. Im Angebot war auch eine kürzere Distanz ( 4,7 km ), aber dieser Lauf sollte eigentlich mit zur Vorbereitung für den nächsten Marathon am 02.10.2011 am Bodensee dienen.

Start war um 11:00 Uhr an der Grundschule in Löbau. Von da an ging es gleich richtig hoch. Zwischendurch gab es viele steile An- und Abstiege zu bewältigen, so das vor allem dieser Wechsel von hoch und runter ganz schön an den Kräften zerrte. Landschaftlich war dieser Lauf wieder wunderschön. Bei den steilen Anstiegen hatte man auch etwas Zeit um den Blick vom Berg zu genießen. Besonderer Höhepunkt unterwegs war die Aussicht vom Hotel „ Honigbrunnen „ hier war aber erst die erste Hälfte des Rennens vorbei. Ab der zweiten Hälfte zeigte sich ob man gut trainiert hatte und sich das Rennen richtig eingeteilt hatte. Vor dem Ziel, dem gusseisernen Turm von Löbau, wartete nämlich noch eine 18%tige Steigung auf alle Teilnehmer. Diese letzten 250m bildeten den Abschluß und zugleich absoluten Höhepunkt des Laufes. Unsere beiden  Starter erreichten zwar ziemlich geschafft das Ziel, aber es dauerte nicht lange und man war wieder erholt. Ergo, ein guter Trainingszustand. Nach dem Rückmarsch vom Berg wieder zum Start, erfolgte dort die Siegerehrung. Große Überraschung als die Namen aufgerufen wurden. Birgit Wenzel wurde mit einer Zeit von 1:15.23 h Vierte ihrer AK W 45 – 49 und  Steffen Wenzel mit 59:29 h Zweiter seiner AK M 45 -49. Das bedeutete für ihn, den Vizelandesmeistertitel im Berglauf seiner AK 2011.

32. Biehlebohlauf in Oppach

Am Sonntag den 28.08.2011 fand der 32. Biehlebohlauf in Oppach statt. Er war diesmal als Cuplauf für die Bezirksrangliste und den Oppacher Läufercup ausgeschrieben. Damit war klar, das es wieder ein großes Teilnehmerfeld geben wird. Die angebotenen Strecken waren 1,9km , 4,5km , 12km und 20km lang. Die Höhendifferenz war beim 12er und 20er Lauf ca. 260 Hm. Das bedeutete das unterwegs einige Steigungen und steile Abstiege auf die Teilnehmer warteten. So war es dann auch. Nach dem Start im Stadion am Freibad ging es für die 20 km Läufer gleich die Kälbersteine hoch. Hier hat man einen wunderschönen Ausblick über das Lausitzer Oberland. Vorrausgesetzt man hat noch einen Blick dafür. Da es ja ein Cuplauf war, waren ja auch die absoluten Crack,s am Start. Für die geht es um Punkte und Platzierungen, weniger um die Schönheit dieses Landschaftslaufes. Für uns war es ein Trainingslauf für unseren Herbstmarathon am 3.Oktober am Bodensee. Weiter ging es dann durch herrlichen Mischwald bis zur Bundesstraße 6. Nach der Überquerung dieser kam nun der Anstieg zum Biehleboh. Der Biehleboh ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele Wanderer. Hier oben gibt es eine wunderschöne Bergbaude mit lecker Essen und auch ein herrlichen Aussichsturm. Bei schönem Wetter, das wir an diesem Tag auch hatten, kann man bis in,s Riesengebirge schauen. Dafür hatten wir aber keine Zeit.

Nach dem wir uns am Verpflegungspunkt gestärkt hatten nahmen wir die letzten 6 km in Angriff. Die führten uns vom Berg herunter und nachdem wir wieder die B 6 überquert hatten ging es nur noch ab in Richtung Ziel. Dort im Stadion war schon ganz schön was los. Unter dem Beifall vieler Läufer und den mitgereisten Fan,s erreichten wir ziemlich geschafft aber trotzdem lächend das Ziel. Zeit war uninteressant. Das Erlebnis „ Biehleboh „ und der Trainingseffekt waren uns an diesem Tag wichtiger.

Für die Interessierten trotzdem mal unsere Zeiten.

20 km :

Birgit Wenzel    2:04:11 h  ( 3. Platz Gesamtwertung Frauen )

Steffen Wenzel  2:04;12 h

12 km :  Peter Brüggemann   1:19:35

Dreifacherfolg beim 13.Knappenseelauf

Am Samstag dem 04. Juni fand der vorerst letzte Knappenseelauf statt. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen am und um den beliebtesten See unserer Stadt, legt diese sehr bekannte Laufveranstaltung eine Pause ein. So kamen zu diesem Termin noch einmal viele Läufer und Läuferinnen aus ganz Sachsen und z. T. auch aus Südbrandenburg. Aus unserer Laufgruppe starteten Ulrike Dehlitsch, Birgit Wenzel und Steffen Wenzel. Für die Frauen war 1 Runde um den See zu absolvieren und die Männer mussten 2x den See umrunden. Start war diesmal am Regattaturm in Groß Särchen. Vor den Hauptläufen über 8 bzw. 16km startete der Kinderlauf über 2km, der auch als Volkslauf für Erwachsene galt. Ein Teilnehmerfeld von über 50 Startern ließ schon erahnen das der Veranstalter, der Lauftreff Lausitz, einen neuen Teilnehmerrekord auf allen angebotenen Strecken verbuchen würde. So kam es dann auch. Insgesamt über 300 Läufer und Walker erwiesen dem 13. Knappenseelauf  ihre Referenz mit dem großen Wunsch aller, dass nach Ende der Sanierungsmaßnahmen es zu weiteren Läufen um diesen wunderschönen See kommt. In diesem Lauf, der auch als Wertungslauf für den Oppacher Läufer-Cup und der Lausitzer Laufserie galt, war auch die Stadtmeisterschaft von Hoyerswerda eingebettet. Hier kam es zum bisher größten Erfolg unserer LG bei dieser Meisterschaft. Mit einer Zeit von 41:40min. wurde Birgit Wenzel Stadtmeisterin von Hoyerswerda. Ihr folgte auf Platz 2 Ulrike Dehlitsch mit einer Zeit von 42:59 für diese 8km Runde. Mit diesen hervorragenden Zeiten liefen sie in ihren jeweiligen Altersklassen ebenfalls auf einen Podestplatz. Birgit Platz 2 in der AK W45 und Ulrike Platz 3 in der AK W40. Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Frauen. LG-Chef Steffen Wenzel komplettierte dieses Ergebnis noch. Mit einer Zeit von 1:12:26 h für die 2 Seerunden erreichte er in seiner AK M 45 einen hervorragenden 3. Platz und wurde damit  Vizemeister in der Stadtmeisterschaft! Das war also ein voller Erfolg unserer Laufgruppe vom Hoyerswerdaer SV 1919 der uns bei extremen Temperaturen geglückt ist! Jetzt folgen noch ein paar weitere Cupläufe, wie der Froschlauf in Biehla, bevor es ins Sommertrainingslager geht. Dort wollen wir die Grundlagen für unseren Herbstmarathon legen. Geplant ist der Start am 3. Oktober in Lindau am Bodensee.

LG- Chef   Steffen Wenzel

39. Rennsteiglauf im Thüringer Wald

Am 21. Mai fand der mittlerweile 39. Rennsteiglauf im Thüringer Wald statt. Auch die Laufgruppe unseres Vereins war wieder mit dabei. Es ist einfach der schönste Lauf für uns. Zu einem liegt es an der Tradition des Laufes , zum  anderen an der herrlichen Landschaft und vor allem aber an der tollen Stimmung unter den Läufern. Nicht umsonst sieht man auf allen 3 Laufstrecken immer mehr Teilnehmer mit den Aufschriften 25x .30x, 35x dabei.

Wir gingen diesmal mit 4 Läufern und 1 Wanderer an den Start. Ingrid Kohnert und ihr ältester Enkel Paul Wenzel nahmen den Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld  in Angriff. Birgit Wenzel lief mit Ehemann Steffen auf der Marathonstrecke von Neuhaus nach Schmiedefeld. Steffen wollte eigentlich beim Supermarathon über 72,7 km starten aber ein Fahrradsturz 2 Tage vor dem Start zwang ihn zum Umdenken. So begleitete er erstmals seine Frau bei ihrem 4.Rennsteigmarathon. Diese 43,6 km wollen auch erst mal geschafft werden.

Start war traditionell um 09:00 Uhr in Neuhaus. Hier gibt es kurz vor dem Start immer Gänse-haut pur. Wenn, wie dieses Jahr aus 3000 Kehlen, der „ Schneewalzer „ ertönt ist das Einmalig in Deutschland. So ging es dann auch emotionsgeladen los. Bis km 20 hatten wir bestes Laufwetter. Sonnig nicht zu warm und im Wald immer schön kühl. Ab km 25 wurde es dann langsam wolkiger und ringsherum zogen Gewitter auf. Bis kurz vor Frauenwald ( km 37) war alles gut und dann gings los. Ein Wolkenbruch vom Feinsten. Da blieb dann nichts mehr trocken. Total durchgenässt ging es zum Abschluß den  berühmten Zielberg in Schmiedefeld hoch. Stolz und glücklich es wieder geschafft zu haben ,liefen wir nach 4:52:44 durch den Zielbogen. Da waren unsere Halbmarathonis schon eine ganze Weile im Ziel. Diese starten aber auch zu einer unchristlichen Zeit. 7:30 Uhr einen Halbmarathon zu laufen ist schon ziemlich hart. Wenn man noch die Anreise dazu rechnet, die vom Veranstalter wieder super organisiert war, dann war die Nacht davor ziemlich kurz. Unseren beiden Startern, Paul und Oma Ingrid stellten sich der Herausforderung wieder prima. Paul lief bei trockenem Wetter zur Bestzeit bei seinem 4. Start. Bei 1:34:37   h  blieben die Uhren stehen. Laufoma Ingrid schaffte bei Ihrem insgesamt 21.    Rennsteiglauf und davon dem 13.     Halbmarathon eine Zeit von 2:26:41 h. Das war der 8.Platz in ihrer AK W60. Herzlichen Glückwunsch !!!! Unfreiwillig wandern musste Peter Brüggemann. Eigentlich für den Halbmarathon gemeldet musste er verletzungsbedingt absagen. Trotzdem kam er mit und ließ es sich nicht nehmen beim 39. Guts-Muths –Rennsteiglauf mitzumachen. Es war für uns wieder ein tolles Erlebnis das dann auch Abends im Festzelt in ( diesmal ) Oberhof ausgiebig gefeiert wurde.

Die Anmeldung für den 40. Rennsteiglauf ist natürlich eine Selbstverständlichkeit. Wer will sich den Jubiläumslauf auch entgehen lassen. Wir nicht !! Denn ein Motto lautet für uns Läufer beim Rennsteig :  Das schönste Ziel der Welt ist  Schmiedefeld !

Steffen  Wenzel

Erfolgreiche Teilnahme von 2 Vereinsmitgliedern beim 13. Oberelbemarathon.

Am Sonntag dem 8.Mai fand der 13. OEM statt. Startschuss war 09:40 Uhr in Königstein. Der anschließende Marathonlauf ging auf dem Elberadweg bis ins Heinz-Steyer-Stadion von Dresden. War es am Anfang im Schatten der Sächischen Schweiz noch angenehm kühl wurde es ab der Halbmarathondistanz in Pirna eine Hitzeschlacht. Ab Pirna ist der Elberadweg ja fast ausschließlich der Sonne ausgesetzt. Ein böiger WInd von vorn brachte zwar etwas Abkühlung, er bremste aber auch ganz schön. Trotzdem erzielten die beiden Starter unseres Vereins sehr gute Ergebnisse.

Beim Rekordstarterfeld von 1200 Läufern wurde Steffen Wenzel

in einer Zeit von 3:31:51h  153ter der Gesamtwertung. Thomas Streicher schaffte es mit 3:34:54h ( Ges. Pl. 170 ) ebenfalls noch über 1000 Marathoni,s hinter sich zu lassen. Eine tolle Leistung der Beiden. Die anschließende belohnung im Zielbereich mit Erdinger Alkoholfrei haben die 2 sich redlich verdient !!!

2. Schneeglöckchenlauf in Ortrand

Am Samstag den 19.03. 2011 fand der 2. Schneeglöckchenlauf in Ortrand statt. Für unsere LG war es der Startschuss in die neue Laufsaison. Birgit und Steffen Wenzel wollten über die 30 km Strecke ihren ersten Test für das große Ziel Rennsteiglauf absolvieren. 145 Läufer der 30 km gingen gemeinsam mit den 220 Startern des 15 km Laufes auf die Strecke. Für so eine Veranstaltung ist das eine ausgezeichnete Resonanz . Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 6 Grad ging es 13.00 Uhr pünktlich los. Die Strecke ging durch die angrenzenden Wälder rund um Ortrand auf kleinen Nebenstraßen, Schotterwegen sowie Feld- und naturbelassenden Waldwegen. Zum Teil waren es endlose Geraden aber auch schöne Abschnitte an kleinen Seen und Teichen der Umgebung. Die Organisation der Veranstaltung war nahezu perfekt. Reichlich Platz im Start- und Zielbereich, ausreichend Verpflegung unterwegs und nach dem Lauf ( Erdinger Alkoholfrei !). Im Angebot waren kostenfreie Massagen und warme Duschen auch für die die etwas länger unterwegs waren. Die Läufer dankten es den Organisatoren mit Topleistungen. Birgit und Steffen Wenzel vertraten die LG des HSV 1919 recht ordentlich. Birgit`s Ziel unter 3 Stunden zu laufen ging voll auf! 2:59:57h stand auf der Uhr beim ungewöhnlichem Zieleinlauf  in die Pulsnitzhalle von Ortrand. Das war für ihren ersten Lauf in diesem Jahr  über 30 km eine tolle Zeit. LG – Chef Steffen hatte schon ein paar längere Läufe in seinem Training absolviert. Sein Ziel war es ganz einfach mal zu sehen wie weit die Kraft und Schnelligkeit  in Bezug auf den Supermarathon beim Rennsteiglauf  reicht. Das dabei eine persönliche Bestzeit von 2:18:47h herauskam war an diesem Tag einfach TOP!

Jetzt heißt es langsam mit dem Berglauftraining zu beginnen. Dabei werden auch noch ein paar Wettkämpfe wie Zittauer-Gebirgslauf und Oberelbe-Marathon absolviert. Davon werden wir dann später berichten.

Steffen Wenzel

7. Rothaarsteigmarathon im Sauerland

Im Herbst finden für Marathonläufer unzählige Veranstaltungen statt. Da ist es ziemlich schwer sich zu entscheiden, wo man laufen will. Ob Stadtläufe, Landschaftsmarathon oder nur Berge, alles ist möglich .

Wir haben uns dieses Jahr für den Rothaarsteig-Marathon im Sauerland entschieden.

Start und Ziel des 7. Falke-Rothaarsteig-Marathon, am 16.10.2010 , ist in Fleckenberg, einem Ortsteil von Schmallenberg. Hier ist der Sitz des Hauptsponsors der Firma FALKE, bekannt für hochwertige funktionale Sportsocken und  Unterwäsche. Nicht weit entfernt befindet sich auch das  bekannte Wintersportzentrum von Winterberg. Hier finden alljährlich Welt- und Europacups im Biathlon, Bobsport, Nordische Kombination, Skispringen und Langlauf statt. Auch Welt- und Europameisterschaften wurden hier schon ausgetragen. Das Gebiet um den „ Kahlen Asten „ dem höchsten Berg mit 834m ist ideal für den Wintersport.

Unsere Anreise begann Freitag Vormittag,  mit kurzem Zwischenstopp in Dresden um eine ehemalige Läuferin unseres Vereins mitzunehmen. Dann ging es die fast 600 km Richtung Westen. Über Chemnitz, Erfurt, Eisenach lief es autobahnmäßig sehr gut. Erst ab Bad Homburg wurde es etwas zeitraubender, da wir hier noch ca. 100 km über Bundesstraßen fuhren und das Siegerland nicht umsonst den Beinamen – Land der 1000 Berge trägt.

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir in unserer Pension in Schmallenberg-Westfeld an. Nach der Begrüßung durch unsere nette Gastgeberin fuhren wir gleich nach Fleckenberg weiter um noch unsere Startunterlagen abzuholen. In der dortigen Schützenhalle ist und war der Dreh- und Angelpunkt des Marathons. Hier war Start und Ziel , die Umkleide und Duschen , die komplette Versorgung eben alles was zu so einer Veranstaltung dazu gehört. Freitag Abend war es natürlich schon ziemlich ruhig dort und wir konnten ganz entspannt die Örtlichkeiten in Augenschein nehmen. Das ist für einen optimalen Lauf auch von Nöten. Wenn man wie wir eine weite Anreise hat und das erste Mal in dieser Gegend weilt dann sollte man doch schon in Ruhe alles für den Lauf wichtige erkunden.

Nach Überprüfung unserer Starterpakete mit Nummer, Zeitmesschip und dem üblichen „Infomaterial“, sprich Werbung, ging es zurück zur Pension mit Zwischenstopp in einer Pizzeria um auch hier dem allgemeinem Klischee, der Kohlenhydratspei-cherung, gerecht zu werden. Da der Start erst am nächsten Tag 11:00 Uhr war konnte man schon ein Glas Rotwein oder Weizenbier (alkoholfrei) genießen.

Am Samstagmorgen dann ein ordentliches Frühstück mit Blick aufs Wetter. Das war leider nicht so gut. Wolken, Nieselregen und Temperaturen um 5 Grad, keine idealen Bedingungen also, aber Jammern gibt es nicht. Wir sind schon bei schlechteren Wetter gelaufen. Also auf zum Start !

An der Schützenhalle angekommen war jetzt schon ganz schön was los. Viele Starter waren ja aus der näheren Umgebung angereist, da waren wir schon „ Exoten“ und die haben auch gleich ihre Familien mitgebracht. Neben dem Marathon hatte der Veranstalter  auch einen Halben, 10 km und einen Bambinilauf im Angebot. Auch Walker und Nordic-Walker waren zugelassen. So waren fast 1000 Starter unterwegs auf den Höhen des Rothaarsteigs.

Wir vom Marathon gingen als erste pünktlich 11:00 Uhr an den Start. Das Wetter war wie früh nur das es erst mal aufgehört hatte zu regnen. Da wir uns vorher schon genau über die Strecke informiert hatten wussten wir so ungefähr was auf uns zukommt. Ca. 850 Hm, bis km 10 nur hoch dann ein ständiges Auf und Ab und die letzten 10 km nur nach unten mit einem 3 km langen Steilstück. So die Streckenbeschreibung vom Veran-stalter. Es kam auch so und noch besser.

Die ersten 3 km ging es flach auf Asphalt raus aus dem Ort und nach einer Spitzkehre fing der Spaß an. Der erste Berg und kein Ende zu sehen, da wir mitten im Dunst, Nebel, Wolken wie auch immer waren. Der Untergrund war fester Schotter, z. T. Teer und ganz oben schöner weicher Waldboden mit viel Laub. Ab km 15 wo wir fast oben waren ging es dann schon besser mit den Anstiegen. Dafür wurde es immer schlammiger und unter dem vielen Laub waren Wasserlöcher und Wurzeln versteckt. Man musste also immer schön konzentriert bleiben und aufpassen das man nicht stürzte. Dadurch konnte man leider nicht ganz so die Natur mit den Bergen genießen. Gerade auf dem Stück über den Rothaarsteig hätte man einen wunderbaren Blick auf die Berge und Täler des Schmallenberger Landes gehabt. So blieb eigentlich nur das Ziel wohlbehalten unten wieder anzukommen und ein auch ein nebliger Herbsttag hat ja seine schönen Seiten. Mal lief man durch herrlich grüne Tannenwälder und kurz darauf wurde es knallgelb bzw. knallrot durch die wunderschöne Färbung der Laubwälder. Das entschädigte doch schon für manche Schlammpassage die man mittlerweile nicht mehr umlief sondern einfach durchlief. Es gibt ja Waschmaschinen für die Klamotten und für uns heiße Duschen hinterher!

Die letzten 10 km wurden dann doch recht hart. Es ging steil bergab und wer schon 32 km in den Knochen hatte der merkte diese auch. Bergablaufen ist ja auch nicht jedermans Sache. Es war ja aber das letzte Teilstück und wir kamen ja auch dem Ziel immer näher und innerlich freut man sich schon auf den Zieleinlauf, auch weil man weis, dass man es wieder einmal geschafft hat einen Marathon gut und wohlbehalten zu Ende gebracht zu haben. Der Zieleinlauf war relativ unspektakulär. Finisherfoto, kurzer Applaus, wo stehen die Getränke?, ab zur Umkleide, die verdreckten Klamotten runter und ab unter die wohlverdiente heiße Dusche!

Das alles war von den Organisatoren bestens vorbereitet und es klappte auch alles wunderbar. Man muß eben diesen Leuten ein großes Kompliment machen. So eine perfekte Marathonveranstaltuung gibt es selten. An alles wurde gedacht, es gab keinerlei Unzulänglichkeiten. Aber einfach überragend war noch eine Sache. Im Vorfeld wurde darauf schon hingewiesen aber man muss es selbst gesehen haben! Die KUCHENTHEKE !!!  150 ! Torten und Kuchen standen hinterher bereit um uns zu verwöhnen. So etwas haben wir noch nie erlebt bzw. gesehen. Man wusste gar nicht was man essen sollte und ohne „Vorbestellung“ wäre es sogar eng geworden davon was abzukriegen. Einfach Wahnsinn! Als wir alle gesund und glücklich im Ziel waren wurde natürlich ordentlich gefeiert und nochmals das gerade Erlebte ausgewertet.

Fazit: Der Rothaarsteig-Marathon ist eine Superlaufveranstaltung mit perfekter Organisation, einer wunderschönen Laufstrecke und einer einmaligen Kuchentheke !!!

Es bleibt noch zu erwähnen das das Sauerland landschaftlich sehr schön ist, die Ortschaften mit ihren schwarz-weißen Fachwerkhäusern sehr sauber und ordentlich sind und die Menschen hier nett und vor allem sehr offen mit Gästen und Besuchern ihrer Heimat umgehen.

Hier noch die Ergebnisse:

Steffen Wenzel                 3:47:21h

Regina Haselbauer          4:36:22h

Birgit Wenzel                   4:44:48h

Riesenerfolg  der Laufgruppe des HOYERSWERDAER SV 1919

Die LG des HSV 1919 erzielte am Samstag ein hervorragendes Ergebnis beim 12. Knappenseelauf. Start und Ziel war am Regattahaus in Großsärchen. Bei schon fast tropischen Temperaturen lieferten alle 3 Damen ein gutes Rennen rund um den Knappensee (8Km) ab.  Angeführt von Ulrike Dehlitsch mit 40:51min. und Platz 1, über Birgit Wenzel mit 41:20min. und Platz 2 bis zu unserer  „Laufoma“ Ingrid Kohnert mit 45:25 min. und Platz 5 bescherten die 3 Starterinnen die besten Ergebnisse seit dem Bestehen der Stadtmeisterschaft der Damen.

Der Sieg in der Masterwertung der Frauen ging ebenfalls an unseren Verein. Hier wird die gelaufene Zeit mit dem jeweiligen Alter des Teilnehmers hochgerechnet. Dabei erzielte Ingrid  Kohnert mit ihren 66 Jahren das beste Ergebnis und durfte verdient das Siegerpodest besteigen. Und da alle guten Dinge drei sind gewann sie auch in ihrer Altersklasse der W65. Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!

In relativ guter Verfassung präsentierte sich auch unser LG-Leiter Steffen Wenzel. Mit guten 1:12:25h lief er gleichmäßig die 2 Runden um den Knappensee. Das es am Ende zum  2.Platz bei der Stadtmeisterschaft und dem 3.Platz in der AK-Wertung der M 45 reichte, überraschte ihn selbst am meisten.

Die 12te Auflage des Knappenseelaufes war aus unserer Sicht eine gute Grundlage um diesen wunderschönen Landschaftslauf zu erhalten. Alles war gut organisiert und wurde auch sehr gut umgesetzt. Das Wetter war schon fast zu schön und die Strecke ist sowieso die schönste Seerunde in unserer Umgebung.

Steffen Wenzel

Erfolgreiche Teilnahme an Europas größtem Crosslauf

Die Laufgruppe des HSV 1919 war wieder beim diesmal 38. Rennsteiglauf dabei. Der Lauf ist die größte Crosslaufveranstaltung innerhalb Europas und bei vielen Läufern aus den ostdeutschen Bundesländern einfach Kult.Auf allen drei angebotenen Strecken sieht man die Unverwüstlichen, die schon 20, 30 oder gar 35mal dabei waren.

Das ist auch das Hauptmotto dieses herrlichen Landschaftlaufes : DABEI SEIN IST ALLES. Auch in unserer LG gibt es einige Wiederholungstäter. Allen voran Ingrid Kohnert, die mit über 20 Teilnahmen, vor allem über die Marathondistanz, derzeit die meisten Teilnahmen vorweisen kann. Auch Peter Brüggemann war schon 16 Mal dabei. Beide absolvierten dieses Jahr gemeinsam die Halbmarathonstrecke von Oberhof nach Schmiedefeld als Wanderer. Unser jüngster Teilnehmer war diesmal Paul Wenzel der den HM als Läufer der Hauptklasse in guten 1:32:30 h absolvierte. Seine persönliche Bestzeit über die 21,5 Km. Birgit Wenzel bewältigte wieder die Marathondistanz. Mit ihrem unverwüstlichen Ehrgeiz bewältigte sie die Marathondistanz als einzige „Hoyerswerdsche“ in einer Zeit von 4:47:09h, wobei die Strecke im Thüringer Wald Marathon 43,5km beträgt, anstatt den klassischen 42,195km. Das besondere Streckenprofil mit zahlreichen Anstiegen zehrt natürlich noch zusätzlich an den Kräften. Bei ihrem 3. Rennsteigmarathon erzielte sie ein hervorragendes Ergebnis.

LG Leiter Steffen Wenzel wagte sich bei seiner 12.Teilnahme zum dritten Mal auf die Supermarathonstrecke. Diese 72,7km lange Strecke führt von Eisenach nach Schmiedefeld und ist, salopp gesagt, einfach nur hart ,aber auch landschaftlich wunderschön. Bei solchen Ultraläufen ist nicht nur eine gute Vorbereitung wichtig, man muss auch mental stark sein. Hier muss der Kopf frei sein um so eine Strecke erfolgreich zu bewältigen. Das gelang Steffen Wenzel ganz gut. Nach 7:49:09h kam er ziemlich kaputt aber freudestrahlend ins Ziel und widmete diesen persönlichen Erfolg seinem viel zu früh verstorbenen Schwiegervater und Gründer der LG Gerhard Kohnert.

Rundherum war es wieder ein erlebnisreiches Wochenende für unsere LG. Denn auch Kultur ist bei unseren Unternehmungen immer mit dabei. Diesmal war ein Besuch der Goethestadt Weimar wo wir einen Abstecher auf der Rückfahrt vom größten Crosslauf Europas machten.

Hier nochmals eine Übersicht der Ergebnisse unserer Teilnehmer und unser Ehemaligen die es sich nicht nehmen lassen DABEI ZU SEIN .

Halbmarathon:

Paul Wenzel 1:32:46h

Hans Fietzek 2:21:29h

Heinz Rust 3:11:42h

Marathon:

Birgit Wenzel 4:47:09h

Regina Haselbauer 4:39:29h

Supermarathon: Steffen Wenzel 7:49:31h

Wanderer: Ingrid Kohnert, Peter Brügemann und Gisela Fietzek

Fisherman,s Strongmanrun zum 2-ten Mal

Am 18.04.2010 fand der 4.FMSR wieder in Weeze nahe der holländischen Grenze statt. Nachdem im vorigen Jahr es kalt , regnerisch und windig war, kämpften diesmal die ca. 8000 Verrückten mit Temperaturen bis 25 Grad.Das einzig gute dieses Jahr war, das die Wassertemperatur bei den Wasserlöchern und –hindernissen bei „angenehmen“ 11Grad lag. Ansonsten war es wieder sehr lustig. Auf 2 Runden a 9 km waren 18 Hindernisse zu bewältigen, davon 4 die mit Wasser zu tun hatten. Durch die den wenigen Regen davor war die Strecke nicht so schlammig wie 2009 dafür war in den Kiesgruben der Sand schön locker und tief. Am schwersten waren dieses Jahr die Shelter ( Bunker ) zu bewältigen. Es gab gegenüber dem Vorjahr einige mehr auf der Strecke, dafür haben die Veranstalter den knochenbrechenden Dröhnbunker weggelassen Sonst war die Strecke wieder identisch wie 2009. Spinnennetz, 2 Schlammlöcher, Schräge, Kriechstrecke, Matschberg und die schon erwähnten Wasserlöcher lösten bei „allen“ Teilnehmern Jubelstürme aus. Nur am „ Golf von Weeze“ gab es eine sogenannte „ Pussylane“. Das war eine Extralaufstrecke für alle die nicht die 50m durch die dreckige Brühe schwimmen wollten. Die hohen Temperaturen sorgten aber dafür das das Wasser sehr gern angenommen wurde. Dieses Jahr wollten auch Freunde und Bekannte von dem Iron Eagles und vom Niederschlesischen Triathlonverein diese Tortur auf sich nehmen und so schlossen wir uns zusammen und fuhren Samstag beizeiten die 700 km gen Westen. Nach 8 Stunden Fahrt mit einsammeln von Kumpeln unterwegs und ein paar kleine Pausen sind wir ca. 17:00 Uhr auf dem Airport Weeze angekommen. Nun hieß es Startunterlagen holen und ein geeigneten Stellplatz für unser TIPI zu finden. Wir hatten uns im Vorfeld der Veranstaltung geeinigt zu diesem in Indianerkluft teilzunehmen. Und wo schlafen Indianer? Richtig im Tipi!

Auf einem Sportplatz nicht weit von Start und Ziel fanden wir einen Platz und trotz am Anfang geäußerten Bedenken war unsere Unterkunft innerhalb 1 Stunde aufgebaut. Nun noch schnell Feuer ( Grill ) machen und den Bison (Wüstchen) braten .Dann folgte eine etwas unruhige Nacht. Ständig musste jemand raus und es war auch „etwas“ kalt. Am Morgen dann aufwärmen in der Sonne mit lecker Brötchen und heißen Kaffee. Anschließend begannen die Vorbereitungen für den Wahnsinn. Erst einmal einreiben mit extra gemischter Vaseline und Finalgon, dann erfolgte die Kriegsbemalung. Das Lachen nahm kein Ende. So einen bunten Haufen von nur mit Lendenschurz und freiem Oberkörper bekleideten Wahnsinnigen hat das ganze Niederrheingebiet noch nicht gesehen. Wir waren der absolute Hingucker. Interviews mit ZDF und WDR belegen das .Auch unser Schlachtruf: „ Einmal kommt jeder Mal, an den Marterpfahl“ dröhnte lauthals über die nun langsam wachsende Anzahl der Starter. Pünktlich 12:00 Uhr erfolgte der Startschuss und nun nahm das Elend seinen Lauf. Um es kurz zu machen, alle „ 9 Schoschonen „ kamen ohne größere Blessuren ins Ziel, sieben davon zum ersten Mal und das wurde ausgiebig danach gefeiert. Nun folgte leider der beschwerlichere Teil des WE, die Rückfahrt. Aber auch das wurde gemeistert und alle sind wohl behütet wieder zu Hause angekommen.

Steffen Wenzel

Zittauer Gebirgslauf

Am vergangenen Sonntag fand in Zittau-Olbersdorf der beliebte Gebirgslauf statt. Aus unserem Verein nahmen Birgit und Steffen Wenzel daran teil. Birgit lief die 17 km Strecke in einer tollen Zeit von 1:45:43 und wurde damit Siebente in ihrer AK 45. Auf dieser Runde sind zwei harte Anstiege zu bewältigen die es unheimlich in sich haben, aber eine gute Vorbereitung für den Rennsteigmarathon am 8.Mai sind. So ließ es Birgit auch in Ruhe angehen und kam ohne große Probleme mit der o.g. Zeit ins Ziel. Steffen lief die 35 km Runde in einer Zeit von 3:10:01. Wer schon mal in Zittau gelaufen ist weiß wie schwer diese Strecke ist und dafür ist diese Zeit nicht schlecht. Ein 5-ter Platz in der AK 45 war dafür die Belohnung.. Da war anscheint auch der Start beim Strongmanrun vergangenes WE in Weeze ein gutes Training. Nun heißt es noch ein bisschen die Form zu halten und zu entspannen um beim Rennsteigsupermarathon wieder mit einem Lächeln ins Ziel zu kommen.

Steffen Wenzel

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