1. Männer
Hoyerswerdaer SV 1919 – SV Rot-Weiß Bad Muskau 2:3 (1:2)
Nach dem Spiel resümierte Trainer Karsten Stroczek: Die Heimniederlage beim heutigen Spiel ist gerecht, denn über weite Strecken im Spiel waren die Gäste aus Bad Muskau die aktivere und bissigere Mannschaft auf dem Platz. Deutlich konnte man die Überlegenheit der Bad Muskauer beobachten. Das Spiel begann zwar wie gemalt für den HSV 1919. Denn nach 37 Sekunden erkämpfte sich Toni Krause den Ball und zog aus 18 Meter mit dem linken Fuß wunderbar ab. Der Ball aber klatschte gegen die Torlatte. Doch in der 6. Minute deuteten die Gäste ihre Torgefährlichkeit an als sich Sebastian Kölzow über die rechte Seite den Ball schnappte, nach innen zog, den Ball in den Strafraum brachte und den Ball wunderbar in die lange Ecke zum 0:1 versenkte. Auch in der Folgezeit fanden die HSV Männer nicht den Spielfluss den sie in den ersten beiden Spielen gezeigt hatten. Es konnte kein Kombination aufgebaut werden. Die Gäste gingen immer wieder durch mit ihrem bissigen Zweikampfverhalten dazwischen und beindruckten auf diese Weise die HSV Spieler. Die nächste Gelegenheit hatten die Bad Muskauer in der 24. Minute als ein Kopfball nach einem Eckball über das Tor streifte. In der 29. streifte ein Schussversuch der Bad Muskauer am Tor knapp vorbei. In der gesamten Phase war ein fast lebloser Auftritt der HSV Mannschaft. Folgerichtig kam erneut der glänzend aufgelegte Sebastian Kölzow zum Zuge und vollendet sein Doppelpack in der 30. Minute zur 0:2 Führung als die HSV Mann in der vorderen Linie den Ball verlieren und Bad Muskau blitzschnell umschalten konnte als sich erneut Sebastian Kölzow in Szene setzte, der den Ball eiskalt ins lange Eck zur Resultats Erhöhung einschieben konnte. Das sah schon wie eine Vorentscheidung aus, war es aber noch nicht. Denn in der 36. Minute fasste sich Markus Liebsch ein Herz und zog aus 25 Meter eiskalt ab. Der Bad Muskauer Tormann Marek Bartlomiejczyk ließ den Ball durch die Hände ins Tor gleiten. Dass war zwar für den HSV 1919 glücklich, vollendet aber den 12 Anschlusstreffer in der Begegnung. Danach folgten bis zur Halbzeitpause zaghafte Versuche der Hoyerswerdaer im Offensivspiel besser zu werden. Doch auch das wollte an diesem Tage einfach nicht gelingen. In der zweiten Halbzeit wurden alle Vorhaben in der 52. Minute über den Haufen geschmissen, denn sieben Minuten nach Wiederbeginn nutzten die Bad Muskauer den Ballverlust der Hoyerswerdaer aus spielten den Ball über die linke Seite nach innen und Robert Gläsel kam mit einem Kopfballtreffer auf Vorlage von Rudi Nagel zum 1:3 und stellte den alten Zweitoreabstand wieder her. Jetzt versuchte der HSV mit einem Aufbäumen das Ergebnis zu verbessern. Das entsprach dann auch mehr den Wünschen der Zuschauer. Die Bälle wurden in dieser Phase geradlinige nach vorn gespielt. In der 62. Minute legte Daniel Kruse per Direktabnahme mit einer guten Vorarbeit auf Stefan Jank ab, dessen Schuss dann allerdings noch abgeblockt wurde. In der 66. Minute konnte sich Tormann Jens Thiele mit einer bravourösen Abwehr auszeichnen als er den Ball sicher parieren konnte. In der 68. kam es dann zum Anschlusstreffer für den HSV 1919. Stefan Jank setzte sich auf der linken Seite wunderbar durch. Seine präzise Eingabe wurde durch Daniel Kruse abgenommen und zum 2:3 Anschlusstreffer versenkt. In der 71. Minute ging dann ein Kopfball von Stefan Jank am Tor vorbei. In den letzten Minuten ging es beim HSV um alles oder Nichts. Dabei ergaben sich mehrere Kontermöglichkeiten für Bad Muskau, welche aber von den HSV Spielern vereitelt wurden. In der 93. ergab sich für den HSV 1919 noch einmal die Chance zum Ausgleich zu kommen als Toni Krause sieben Meter freistehend vor dem Tor zum Schuss kam, jedoch versprang der Ball und ging am Tor vorbei.
„Alles in allem hatten die letzten 20 Minuten nicht gereicht um das Spiel zu gewinnen. Der Auftritt des HSV beim Heimspiel hat insgesamt nicht gereicht um Bad Muskau zu schlagen“, so enttäuscht Trainer Karsten Stroczek nach dem Spiel.
(Werner Müller)
HSV spielte mit: Jens Thiele, Toni Krause, Stefan Koark, Stefan Koark, Markus Liebsch, Stefan Jank, Henrik Lempe, Manuel Zeschke, Daniel Kruse (80 Toni Rehm), Matthias Mark, Steffen Kloß (56. Sebastian Lange)



