1. Männer
Souveräner Auswärtserfolg zum Auftakt
SV Gnaschwitz-Doberschau 1 (1)
Hoyerswerdaer S 1919 5 (3)
Der souveräne Auswärtserfolg des Hoyerswerdaer SV 1919 wird überschattet durch die schwere Verletzung von HSV Tormann Stefan Liebsch, den seine Mannschaftskameraden alles Gute und baldige Genesung wünschen. Das Spiel mit diesem Resultat stellt einen auch in dieser Höhe gerechten und verdienten Sieg für die Männer des HSV 1919 dar. Die Hoyerswerdaer waren von Anfang an bemüht das Spiel erfolgreich zu gestalten und ergriffen dazu auch die Initiative. Dabei ließen sie dem Gegner kaum Spielraum zum eigenen Handeln beim stetem Vorwärtsdrang. In der 5. Minute vollzogen die Hoyerswerdaer einen Freistoß, der noch abgeblockt werden konnte. Auch den anschließenden Eckball konnte die Gnaschwitzer Abwehr noch klären. Eine Minute später kam die eigentlich größte Chance für den HSV. Erst scheiterte Jens-Joachim Nuck aus 16 Meter am Tormann Dorn, der den Nachschuss von Stefan Koark auch noch abblocken konnte. In der 9. Minute erkämpfte sich Toni Krause den Ball. Der passte auf Stefan Jank. Jank vollstreckte dann in eiskalter Manier zum 1:0 Führungstreffer für den HSV 1919. In der 19. Minute folgte die schwere Verletzung von HSV -Tormann Stefan Liebsch, der sich am Knie verletzte und das Spielfeld verlassen musste. Von dieser Verletzung zeigte sich das HSV- Team nicht geschockt und ergriff weiter die Initiative. In der 24. lief Christopher Heinze allein auf Dorn zu, scheiterte aber noch. In der 31. Minute erfolgte der erste Torschussversuch der Gnaschwitzer. Doch der Ball ging weit über das Tor. Zwei Minuten späte machte es der HSV dann besser. In der 33. Minute ein herrliches Tor. Stefan Koark erkannte das Matthias Dorn zu weit vor seinem Kasten stand und donnerte gezielt aus 40 Metern das 2:0 in die Maschen. 7 Minuten später erfolgte ein hervorragender Angriff über die rechte Seite. Stefan Koark bediente Christopher Heinze. Der behielt die Nerven und legte den Ball flach zur 3:0 Führung ein. Kurz vor der Halbzeitpause hatte zu Beginn der 45. Minute Christopher Heinze den Ball erneut auf dem Fuß als er Richtung Tor marschierte. Hier donnerte der Ball aber an den Pfosten und Tormann Dorn in die Arme zurück. Genau mit dem Halbzeitpfiff erfolgte noch ein Schuss der Gnaschwitzer den Jens Thiele parieren konnte.
Gleich nach dem Wideranpfiff gab es die größte Chance für die Gnaschwitzer Mannschaft. Ein Gnaschwitzer kam freistehend zum Kopfball, köpfte jedoch am Tor vorbei. Das war dann auch der Alarmweckruf für die Hoyerswerdaer doch noch etwas mehr zu tun. So folgte in der 50. ein herrlicher Pass von Rene Biela auf Toni Krause der mit links auf die kurze Ecke abzog und den Ball zur Resultats Erhöhung zum 4:0 einschlagen ließ. Jetzt folgten Chancen im Minutentakt. So in der 58. ein Schlenzer von Matthias Mark, den konnte Dorn mit Glanzparade klären. In der 61. spielte Stefan Koark auf Steffen Kloß. Doch auch er scheiterte am Torwart. Auch die anschließende Ecke köpfte Stefan Jank über das Tor. In der 62. scheiterte Henrik Lempe freistehend am Tormann Dorn. In der 65. fiel dann das Tor Nummer 5 für den HSV als Toni Krause Matthias Mark bediente, der den Ball halbrechts einschlagen ließ. Die Entscheidung war längst gefallen und der HSV schaltete einen Gang zurück. In der 71. scheiterte Jank am Gnaschwitzer Tormann. In den letzten 10 Minuten folgte ein Aufbäumen der Gnaschwitzer Gastgeber, die um das Ehrentor bemüht waren. Jens Thiele konnte hier noch zweimal parieren, bevor er in der 89. Minute machtlos war, als ein Schuss zum 1:5 in die lange Ecke zischte und das Endresultat im Spiel herstellte.
„Das war ein perfekter Auftakt in die neue Bezirksligasaison. Es war ein Auswärtssieg, der in der Höhe nicht zu erwarten war, der aber anhand des Spielverlaufes vollkommen gerecht und verdient für die HSV- Männer ausfiel. Kompliment an die Mannschaft und nochmals alles Gute an Stefan Liebsch zur baldigen Genesung“ , so Trainer Karsten Stroczek.
(Werner Müller)
HSV spielte mit:
Stefan Liebsch (19. Jens Thiele), Toni Krause (69.Daniel Kruse) , Stefan Koark, Jens-Joachim Nuck, Markus Liebsch, Stefan Jank, Henrik Lempe, Christopher Heinze (65. Sebastian Lange), Rene Biela, Matthias Mark, Steffen Kloß




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